Funktionen
Was macht inping?
inping überwacht Ihre Websites und die Server dahinter: Es bemerkt, wenn eine Website nicht erreichbar ist, wenn sich eine Seite ändert, wenn ein Paket oder eine Laufzeit eine bekannte Schwachstelle hat und wenn einem Server oder Docker-Dienst die Ressourcen ausgehen. Dann informiert es die richtigen Personen per E-Mail oder Webhook.
Uptime
Wie misst inping die Erreichbarkeit?
Runner fragen jede URL eines Projekts im von Ihnen gewählten Intervall aus mehreren Standorten ab. Ein Ergebnis ist „up“, wenn innerhalb des Timeouts der erwartete Statuscode zurückkommt.
- Intervall: ab 60 Sekunden im kostenlosen Tarif, ab 30 Sekunden in den bezahlten, bis zu einem Tag.
- Anfrage: HTTP(S) mit GET oder HEAD, erwarteter Statuscode und Timeout je URL (bis 60 Sekunden).
- Je Ergebnis: Statuscode, Antwortzeit, Fehlerart (DNS, TLS, Timeout, Verbindung, falscher Status) und der Runner, der gemessen hat.
- URLs hinter einem Login: mit Basic Auth oder eigenen Headern; die Geheimnisse bleiben verschlüsselt und werden niemandem angezeigt.
- Aufbewahrung: Rohdaten 7 Tage, Tageswerte 365 Tage, 90 Tage Uptime je URL im Blick.
Warum zählt ein Ausfall nur einmal?
Die Plattform bewertet das jeweils letzte Ergebnis jedes Runners. Meldet die Mehrheit einen Ausfall, öffnet sich eine Störung, und sie schließt erst, wenn die Mehrheit die URL wieder erreicht. Die tägliche Uptime entsteht aus den Störungen, nicht aus einzelnen Messungen. Ein unzuverlässiger Runner senkt sie also nicht allein. Von innerhalb Ihres Netzes messen Sie mit einem eigenen Runner.
Beispieldaten, der Ansicht in der App nachgebildet.
Änderungserkennung
Wie erkennt inping Änderungen an Seiten?
Der Runner ruft eine Seite ab, reduziert sie auf ihren Text und vergleicht diesen mit dem letzten Stand. Eine Änderung löst ein Ereignis mit dem Zeilen-Diff aus.
- Lieferzeit: 2 bis 3 Werktage
+ Lieferzeit: 5 bis 7 Werktage
+ Neu: Versand auch in die Schweiz
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- Bereich: ein CSS-Selektor wählt den Teil, auf den es ankommt, oder die ganze Seite. So bleibt eine wechselnde Seitenleiste außen vor.
- Vergleich: Skripte, Styles und Markup fallen weg, Leerraum wird auf eine Zeile je Block zusammengefasst, der Text wird gehasht. Ein neuer Hash ist eine Änderung.
- Speicher: die Plattform speichert den Text, nie das HTML, und bewahrt 20 Stände je Seite auf.
- Intervall: von 5 Minuten bis zu einer Woche.
- Umfang: 25 Seiten je Projekt im kostenlosen Tarif, mehr in den bezahlten Tarifen.
Wie findet inping neue Seiten?
Ein Projekt kann seine Sitemap auswerten lassen, standardmäßig die /sitemap.xml der überwachten
URLs oder eine angegebene Adresse. Der Runner prüft sie alle 6 Stunden, und inping meldet jede hinzugekommene
Seite. Sitemaps fremder Websites werden nicht übernommen.
Schwachstellen und End of Life
Welche Pakete und Laufzeiten prüft inping?
Der Agent liest die installierten Laufzeiten, die Lock-Dateien Ihrer Projekte und alle Pakete des Hosts. Die Plattform gleicht sie täglich mit OSV und endoflife.date ab und meldet neue Befunde einmal, mit Schweregrad, bis ein Update sie behebt.
| Sprache | Paketverwaltung | Gelesen aus |
|---|---|---|
| PHP | Composer | composer.lock |
| JavaScript | npm, pnpm, yarn | package-lock.json, pnpm-lock.yaml, yarn.lock |
| Rust | Cargo | Cargo.lock |
| Python | uv, Poetry, Pipenv, pip | uv.lock, poetry.lock, Pipfile.lock, requirements.txt |
| Go | Go-Module | go.mod |
| Ruby | RubyGems | Gemfile.lock |
| Java | Gradle, Maven | gradle.lockfile, pom.xml |
| .NET | NuGet | packages.lock.json |
Laufzeiten: PHP, Node.js, Rust, Python, Go, Ruby, Java und .NET; ohne Support gemeldet über endoflife.date.
Pakete des Hosts: dpkg, RPM und apk werden mit den Hinweisen der Distribution abgeglichen, etwa Debian 11 bis 13, Ubuntu 20.04, 22.04 und 24.04 LTS, Alpine ab 3.18, Rocky Linux und AlmaLinux. Homebrew und pacman erscheinen nur als Inventar, ebenso Fedora-Pakete: Dafür prüft inping keine Hinweise.
Jeder Befund verweist auf eine öffentliche Seite unter Sicherheitsmeldungen mit Schweregrad, betroffenen Versionen, Korrekturen und Quelle. Ohne Konto prüft der Ein-Zeilen-Scan ein Projektverzeichnis, auch in einem CI-Job.
Sicherheitslücken in shop.beispiel.de
Beispieleinträge, keine echten Meldungen.
Server
Was misst der Agent auf einem Server?
Der Agent läuft auf dem Host, liest nur und schreibt allein in sein eigenes Zustandsverzeichnis. Er sendet Metriken alle 10 Sekunden bis einmal pro Stunde, standardmäßig alle 60 Sekunden, und puffert standardmäßig 24 Stunden, einstellbar bis 168, wenn die Plattform nicht erreichbar ist.
Beispieldaten, der Ansicht in der App nachgebildet.
| Metrik | Wie sie gemessen wird |
|---|---|
| CPU | Auslastung seit der letzten Messung in Prozent aller Kerne, jeder Kern einzeln, Load 1/5/15 (nicht unter Windows) |
| Arbeitsspeicher, Swap | Bytes belegt und gesamt, belegt ohne Datei-Cache |
| Datenträger | Bytes je Dateisystem mit Daten, jedes Gerät einmal, höchstens 32; keine Kernel- und Speicher-Dateisysteme, keine Container-Layer |
| Netzwerk | Empfangen und gesendet in Bytes pro Sekunde je physischer Schnittstelle |
| Konten | je Konto des Hosts CPU-Anteil, Speicher und Zahl der Prozesse, höchstens 64 Konten (Linux, Windows mit -AccountMetrics) |
| Plattform | System und Version, Kernel, Architektur, CPU-Kerne, Hostname, Laufzeit, Agent-Version |
Geplante Jobs: täglich als Liste, nie verändert: Crontabs, systemd-Timer, launchd und die Windows-Aufgabenplanung, jeweils mit Zeitplan, Befehl und Nutzer.
Aufbewahrung: Rohwerte 7 Tage, stündliche Mittel-, Minimal- und Maximalwerte 365 Tage.
Der Agent läuft auf Linux, macOS, FreeBSD und Windows (amd64 und arm64) sowie als Docker-Image. Die Befehle je System stehen unter Agent installieren, die Details im Artikel Linux-Server überwachen und Windows Server überwachen.
Docker
Wie überwacht inping Docker-Dienste?
Als Docker-Image zieht der Agent in die Compose-Datei Ihres Projekts ein und meldet jeden Dienst einzeln. Die Dienste heißen wie in Compose, einmalige Container bleiben außen vor, höchstens 64 je Agent.
| Je Dienst | Wie es gemessen wird |
|---|---|
| CPU | Anteil an der CPU des ganzen Hosts, damit sich die Dienste gegen den Host aufaddieren |
| Speicher | Bytes ohne Datei-Cache und das Limit des Containers, sonst der Speicher des Hosts |
| Netzwerk | Bytes pro Sekunde empfangen und gesendet |
| Festplatten-I/O | Bytes pro Sekunde gelesen und geschrieben |
| Zustand | 1, solange Docker den Container als laufend meldet, sonst 0, auch in einer Neustart-Schleife |
Die Zahlen stammen aus der Docker Engine API über einen Socket-Proxy, der nur Lesezugriffe unter /containers zulässt. Damit kann der Agent nichts ändern. Der Proxy schützt den Host vor dem Agent,
nicht die Inhalte der Container: Lesend erreicht er auch Inspect-Ausgaben und Logs der anderen Container.
Im Container fehlen Host-Pakete, geplante Jobs und Laufzeitversionen. Die Pakete des Projekts kommen aus den Lock-Dateien des eingebundenen Verzeichnisses. Eine Anleitung steht im Artikel Docker-Container überwachen.
Alarme und Benachrichtigungen
Wann und wie meldet sich inping?
Regeln je Server folgen einem einfachen Satz: wenn eine Metrik über, unter oder gleich einem Wert liegt, und zwar für eine Anzahl Minuten. Ein Alarm öffnet einmal und schließt einmal.
Benachrichtigungen
Beispieldaten, der Ansicht in der App nachgebildet.
Vier Standardregeln für jeden neuen Server
- CPU über 90 % für 5 Minuten
- Arbeitsspeicher über 90 % für 5 Minuten
- Jeder Datenträger über 90 %
- Jeder Dienst, der nicht läuft
Regeln gelten für einen Mount oder Dienst oder für alle, lassen sich einzeln abschalten, bis zu 50 je Agent. Mit 0 Minuten reagieren sie schon beim nächsten Bericht. Ein Agent, der nicht mehr meldet, ist ein eigener Alarm nach einer einstellbaren Zahl verpasster Berichte.
Welche Ereignisse lösen eine Benachrichtigung aus?
- URL nicht erreichbar und wieder erreichbar
- Seite geändert oder neu gefunden
- Schwachstelle gefunden
- Schwellwert überschritten und wieder unterschritten
- Agent offline und wieder online
- Dienst ausgefallen und wieder da
- Neuer oder zurückgekehrter Fehler, passende Log-Zeile
Wohin gehen die Meldungen?
Regeln je Projekt senden an das Team, an bis zu zehn externe Adressen und an die Kundenkontakte des Projekts. Externe Adressen erhalten erst nach dem Double-Opt-in etwas. Webhooks sind mit HMAC-SHA256 signiert, tragen eine gleichbleibende Zustell-ID zum Deduplizieren und werden bis zu 6-mal versucht (von 10 Sekunden bis 2 Stunden).
Logs, Fehler und Traces
Wie kommen Logs und Fehler zu inping?
Ein Projekt nimmt an, was die offiziellen Sentry-SDKs senden: SDK installieren, den DSN des Projekts eintragen, sonst ändert sich nichts. inping ist mit diesen SDKs kompatibel, hat aber nichts mit dem Unternehmen Sentry zu tun.
| Was ankommt | Was daraus wird |
|---|---|
| Log-Zeilen | filtern, durchsuchen, zum Trace springen |
| Fehler | zu Issues gruppiert; ein behobenes Issue, das zurückkehrt, zählt als Regression |
| Transaktionen und Spans | Traces und die langsamsten Endpunkte |
| Session-Replays | maskieren standardmäßig alle Texte und Eingaben und blockieren Medien |
| Check-ins | Cron-Jobs |
| Sessions | Zustand je Release |
| Feedback | Rückmeldungen von Nutzern |
Serverlogs: In den Einstellungen des Agents lassen sich Log-Quellen hinzufügen: systemd-Journal, Datei, Docker oder Windows-Ereignislog. Ohne Quelle sendet der Agent keine Logs. Er entfernt auf dem Host, was wie ein Geheimnis aussieht, und sendet alle 30 Sekunden.
OpenTelemetry: POST /v1/logs nimmt OTLP über HTTP als JSON an, etwa aus Fluent
Bit, Vector oder dem OpenTelemetry Collector.
Grenzen: im kostenlosen Tarif 50 MB pro Tag über alle Projekte eines Teams und 7 Tage Aufbewahrung; die anderen Tarife stehen auf der Preisseite. Darüber antwortet inping den SDKs bis Mitternacht (UTC) mit 429. Protokolle und Replays gibt es für Bearbeiter und Admins, nicht für Betrachter.
Statusseiten
Was zeigt eine öffentliche Statusseite?
Jedes Projekt kann eine Seite ohne Login unter inping.io/status/<name> veröffentlichen: die öffentlichen URLs mit Namen, ihren Zustand, 90 Tage Uptime und offene Störungen. Niemals die URLs selbst, Server oder Personen.
Beispieldaten, der Ansicht in der App nachgebildet.
- Eigene Domain: per CNAME, von inping geprüft, Zertifikat automatisch beim ersten Aufruf, neben der inping-Adresse.
- Eigenes Erscheinungsbild: Logo, Akzentfarbe, Titel, Einleitung, Support-Link und Fußzeile.
- Für Menschen und Monitore: die Seite wird als ein Dokument auf dem Server erzeugt, auch per curl lesbar und ohne JavaScript.
- Live: Über WebSockets aktualisiert sie sich, wenn eine URL ausfällt oder zurückkommt.
- Suchmaschinen: Sie werden gebeten, fernzubleiben, solange das Projekt die Indexierung nicht erlaubt.
Die Seite zeigt, was gemessen wurde. Die Einrichtung steht unter Statusseite einrichten.
API und MCP
Wie binden Sie inping in eigene Werkzeuge ein?
Eine REST-API mit persönlichen Zugriffstokens und eine OpenAPI-Dokumentation für Skripte, dazu ein MCP-Server für KI-Assistenten. Beide nutzen dieselben Tokens und Rechte.
curl -H "Authorization: Bearer <token>" https://www.inping.io/api/v1/tenants Tokens tragen die Fähigkeiten projects:read und projects:write. Dokumentiert
ist die API unter /api/docs; der MCP-Server liegt unter https://www.inping.io/mcp. Mit ihm stehen fünf Werkzeuge bereit:
| Werkzeug | Was es tut |
|---|---|
list-projects | Projekte, Teams, Tags und eine kurze Zusammenfassung des Zustands |
get-project-status | URLs, offene Störungen, geänderte Seiten, offene Schwachstellen, Agents |
create-project | legt ein Projekt an, auf Wunsch mit URLs (braucht projects:write) |
list-issues | gruppierte Fehler eines Projekts, einzeln mit Stacktrace |
search-logs | die neuesten Log-Zeilen, nach Schwere, Dienst, Text oder Trace gefiltert |
Das Dashboard aktualisiert sich zudem über WebSockets und fällt ohne Verbindung auf regelmäßiges Abfragen zurück.
Sicherheit
Wie schützt inping Konten und Daten?
Anmeldung mit Zwei-Faktor-Authentifizierung oder Passkey, Rollen je Team und Projekt, Hinweise bei neuen Geräten. Ein Token kann nie mehr als sein Nutzer.
- Anmeldung: Zwei-Faktor-Authentifizierung (TOTP) und Passkeys; Hinweise per E-Mail bei neuen Geräten.
- Rollen: Admins verwalten das Team, Bearbeiter die ihnen zugewiesenen Projekte, Betrachter sehen nur diese Projekte und weder Logs noch Benachrichtigungsregeln.
- Super-Admins: ihre Rechte gelten nur mit bestätigtem TOTP.
- Geheimnisse: Zugangsdaten für geschützte URLs liegen verschlüsselt vor und werden nicht angezeigt.
- Webhooks: folgen keinen Weiterleitungen und erreichen keine privaten Adressen.
Die Plattform läuft auf Servern in der EU, Betreiber ist medienakzent in Konstanz. Einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO bietet die Seite Auftragsverarbeitung. Was das für Ihre eigene Pflichtenlage bedeutet, beschreibt Server DSGVO-sicher überwachen; verantwortlich für Ihre Verarbeitung bleiben Sie.
Oberfläche und E-Mails gibt es auf Deutsch und Englisch, E-Mails in der Sprache des Empfängers.
Häufige Fragen
Fragen zu den Funktionen
Was überwacht inping?
Die Erreichbarkeit von URLs, Textänderungen und neue Seiten von Websites, bekannte Schwachstellen in Paketen und Laufzeiten, Server mit CPU, Speicher, Datenträgern, Konten und Docker-Diensten sowie Logs und Fehler von Anwendungen.
Prüft inping auch per Ping oder einzelne Ports?
Nein. Die Uptime-Prüfung ist eine HTTP(S)-Anfrage mit GET oder HEAD und dem erwarteten Statuscode. ICMP-Ping, Portprüfungen und SNMP gehören nicht zum Funktionsumfang.
Wie verhindert inping doppelte Alarme bei mehreren Standorten?
Die Plattform bewertet das letzte Ergebnis jedes Runners: Meldet die Mehrheit einen Ausfall, öffnet sich genau eine Störung, und sie schließt, wenn die Mehrheit die URL wieder erreicht. Bei einem Patt bleibt der bisherige Zustand. Die tägliche Uptime wird aus den Störungen berechnet, nicht aus einzelnen Messungen.
Woher kommen die Schwachstellen-Daten?
Aus der OSV-Datenbank (OSV.dev) und für Laufzeiten ohne Support aus endoflife.date. Der Abgleich läuft täglich auf der Plattform. Die Einträge, gegen die inping prüft, sind öffentlich unter /advisories einsehbar.
Hat inping etwas mit der Firma Sentry zu tun?
Nein. inping nimmt an, was die offiziellen Sentry-SDKs senden, ist also mit ihnen kompatibel. Es ist kein Produkt von Sentry und nicht mit dem Unternehmen verbunden.
Was ist im kostenlosen Tarif enthalten?
1 Projekt, 10 URLs und 25 Seiten je Projekt, 2 Agents und 1 eigener Runner. URLs lassen sich dort alle 60 Sekunden prüfen. Alle Tarife stehen auf der Preisseite.